Sonne und blauer Himmel locken mich aus der Wohnung und ich packe mein Rad mit in die S-Bahn und fahre nach Ismaning. Das Westbecken ist mein erstes Ziel. Hier erwartet mich gleich das schönste Erlebnis der heutigen Tour.
Sonne und blauer Himmel locken mich aus der Wohnung und ich packe mein Rad mit in die S-Bahn und fahre nach Ismaning. Das Westbecken ist mein erstes Ziel. Hier erwartet mich gleich das schönste Erlebnis der heutigen Tour.
Obwohl es erst Mitte Mai ist, fühlt es sich wie Sommer an. Die Natur ist voll erblüht, wie ein Blick auf den Abfanggraben zeigt. Zu beiden Seiten der Speicherseestraße, die das Ost- und das Westbecken trennt, erklingt ein vielfältiges Gezwitscher aus dem dichten Blätterwald.
Seit Mitte April wurden am Ammersee regelmäßig ein bis drei Kleine Sumpfhühner gemeldet. Die in Deutschland sehr seltene Ralle will ich heute suchen gehen. Auf dem Weg zum Binnensee beobachte ich ein Buchfink-Weibchen beim Sammeln von Nistmaterial.
Endlich wird es wärmer. Sehnsüchtig erwarte ich den Frühling und freue mich auf die Rückkehr unserer Singvögel. Ebenso hoffe ich auf viele Limikolen, die in Bayern eine Rast einlegen werden und auf den einen oder anderen Überraschungsgast.
Wie jedes Frühjahr kann ich es kaum erwarten, bis es wieder wärmer und grüner wird, die ersten Singvögel zurückkommen und der Vogelzug beginnt … Ich packe mein Rad in die S-Bahn und in Grub schlage ich den Weg nach Norden zum Ismaninger Speichersee ein.
Da ich bei meiner Dezember-Tour die Eisenten nicht gefunden hatte, will ich heute erneut mein Glück versuchen. Am Starnberger See erwartet mich eine etwas melancholische Stimmung und der See liegt grau vor mir. Als erstes fahre ich nach Ammerland.
Auch wenn der ungemütliche Tag nicht besonders zum Vogelgucken einlädt, mache ich mich auf den Weg zum Speichersee. Vielleicht halten sich unter den Wintergästen ja einige Besonderheiten auf.
Der letzte Tag des Jahres. Das Wetter lädt zum Vogelbeobachten ein. Ich fahre raus an den Speichersee. Im Ostbecken auf der kleinen Insel ist ein Trupp Weißwangengänse zu sehen. Auch zwei rastende Nilgänse haben sich dazu gesellt.
Da für den Nachmittag Regen vorhergesagt wird, mache ich mich früh auf den Weg an das Südende des Starnberger Sees. Vielleicht habe ich Glück und finde die Eisenten, die tags zuvor hier gesichtet wurden.
Ein sehr seltener Gast – ein Odinshühnchen – war vor gut einer Woche am Ammersee gesichtet worden. Auch an den letzten Tagen gab es noch Meldungen. Odinshühnchen brüten in der arktischen Tundra und ziehen ab Ende Juli bis in den September hinein in ihre Überwinterungsgebiete am Persischen Golf.
Ein kurzer Besuch am Ismaninger Speichersee steht an. Als ich am Ostbecken eintreffe, sehe ich einen größeren Trupp Graugänse, der es sich auf dem südlichen Dammweg gemütlich gemacht hat.
Da heute Gewitter vorhergesagt werden, fahre ich mit dem Auto an den Ammersee. Am Ufer bei Aidenried fällt mir ein Trauerschnäpper auf, der sich kurz aus der Deckung wagt und auf einem Boot Platz nimmt.
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