Rabenkrähe und Saatkrähe im Ostfriedhof

Sonntag, 22. Februar 2026 (stark bewölkt, 10 Grad), Ostfriedhof, München, 14.15 bis 16.30 Uhr

Nach heftigen Schneefällen am Donnerstag setzte am Freitag der Regen ein, sodass der Schnee bis heute weggetaut ist. Die gelben Winterlinge (Bild) im Ostfriedhof kündigen bereits den Frühling an. Während das Amsel-Männchen (Bild) von seinem erhöhten Standpunkt aus die Umgebung beobachtet, sind Blaumeise (Bild) und Kohlmeise (Bild) auf Nahrungssuche unterwegs. Nicht weit von mir höre ich monotone, sich wiederholende gleiche Rufe (Tonbeispiel auf xeno-canto.org). Nach ein wenig Suchen finde ich eine Sumpfmeise (Bild) im Geäst.

Winterlinge, Ostfriedhof, München, Februar 2026
Amsel (Common Blackbird), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Blaumeise (Eurasian Blue Tit), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Kohlmeise (Great Tit), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Sumpfmeise (Marsh Tit), Ostfriedhof, München, Februar 2026

Saatkrähen und Rabenkrähe

Während meines weiteren Spaziergangs begegnen mir einige Saatkrähen (zwei davon auf den Bildern). Adulte Saatkrähen erkennt man an der unbefiederten, grauweißen Hautpartie am Schnabelgrund und den frei liegenden Nasenlöchern. Interessant ist, wie die Saatkrähe durch das Verdrehen des Kopfes Wasser aus der Pfütze trinkt. Die andere Krähe, die noch vor Ort ist, ist die Rabenkrähe (Bilder). Sie weist einen kräftigen, gebogenen Schnabel auf. Von der vorderen Stirnregion in Richtung Oberschnabel wachsen dünne, schwarze Federn (Nasalborsten), die die Nasenlöcher bedecken. Auf dem Friedhof sieht man hin und wieder Wachskerzen auf den Wegen oder auf den Grünflächen liegen, als hätte sie jemand weggeworfen. Manchmal ist auch die Plastikbeschichtung beschädigt. Da waren wohl Rabenkrähen am Werk. Für sie ist Kerzenwachs eine willkommene Fettquelle und dient als Energiespender. Aber auch eine mitgebrachte Walnuss wird begutachtet und nicht abgelehnt. »Rabenkrähen sind Allesfresser und ernähren sich sehr vielseitig. Ihre Hauptnahrungsquellen sind Getreidesamen und Wirbellose, hinzu kommen kleine Wirbeltiere, Vogeleier, Aas und Abfälle.« (Quelle: Wikipedia) Da die Krähen Aas fressen und insbesondere in Städten und stadtnahen Gebieten tote Ratten verzehren, sind sie äußerst wichtig für das Ökosystem und auch für unsere Gesundheit.

Saatkrähe (Rook), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Saatkrähe (Rook), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Rabenkrähe (Carrion Crow), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Rabenkrähe (Carrion Crow), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Rabenkrähe (Carrion Crow), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Rabenkrähe (Carrion Crow), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Rabenkrähe (Carrion Crow), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Rabenkrähe (Carrion Crow), Ostfriedhof, München, Februar 2026

Schwanzmeise und Blaumeise

Auf dem Rückweg komme ich noch an einer Futterstelle vorbei. Neben einer Blaumeise (Bild) gibt es dort auch meinen Lieblingsvogel, eine Schwanzmeise (Bilder), zu sehen.

Blaumeise (Eurasian Blue Tit), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Schwanzmeise (Long-tailed Tit), Ostfriedhof, München, Februar 2026
Schwanzmeise (Long-tailed Tit), Ostfriedhof, München, Februar 2026

Vogeltagesliste: Kohlmeise, Blaumeise, Sumpfmeise, Buntspecht, Grünspecht, Rabenkrähe, Saatkrähe, Ringeltaube, Gartenbaumläufer, Rotkehlchen, Schwanzmeise, Amsel, Buchfink, Grünfink, Kleiber, Stieglitz

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