Englischer Garten in München

Chinesische TurmEnde des 18. Jahrhunderts begann der Hofgärtner Friedrich Ludwig von Sckell, im Auftrag des pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor den Englischen Garten anzulegen. Ursprünglich hieß er »Theodors Park«, aber schnell setzte sich der Name »Englischer Garten« durch. Dieser Name verweist auf die damals neue, von England ausgehende Gartenkunst, einen Park nach dem Vorbild der Natur anzulegen.
Der Englische Garten ist eine der größten innerstädischen Grünanlagen der Welt. Er erstreckt sich vom Altstadtring weit in den Norden Münchens bis zum Föhringer Ring. Der 3,75 Quadratkilometer große Park wird durch eine stark befahrene Straße – den Isarring – in zwei Hälften geteilt, einen belebteren südlichen und einen etwas ruhigeren nördlichen Teil. Mehr Info bei >> Wikipedia.
Im südlichen Teil befindet sich ein künstlich angelegter See, der Kleinhesseloher See. Hier gibt es, abhängig von der Jahreszeit, immer einige Wasservögel zu sehen, wie z.B. Stockente, Mandarinente, Reiherente, Kolbenente, Graugans, Streifengans, Brandgans, Gänsesäger, Zwergtaucher, Höckerschwan, Blässhuhn.
Über 50 brütende Vogelarten gibt es im Englischen Garten, unter anderem Eisvogel und Waldkauz.
Im Winter sind etliche Futterhäuschen aufgebaut, z.B. eines nördlich des Teehauses, in der Nähe des Wasserfalls, so dass sich auch hier ein Blick lohnt.

kleinhesseloher see

Kleinhesseloher See, April 2011







kleinhesseloher see

Kleinhesseloher See, März 2012







monopteros

Monopteros, Februar 2011







englische garten

Südlich vom Chinesischen Turm, April 2011







Graugans mit junges

Graugans mit Nachwuchs, April 2011



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3 Kommentare zu Englischer Garten in München

  1. Ach, wie schön du fotografieren kannst!
    Hoffentlich gibts bald einen wärmeren Frühling für uns alle: dich, mich und die Vögel.

  2. Elmar Kreihe sagt:

    Hallo, Frau Hofbauer,
    habe mir Ihre Website ausführlich angesehen. Vieles hat mich an eigene Erlebnisse erinnert, z.B. am Starnberger See (im Winter zum Seetaucher beobachten), aber auch der Englische Garten oder die Isar-Stauseen. Das ist alles sehr liebevoll gemacht und macht vor allem deswegen Spaß, weil keine kommerziellen Ziele damit verfolgt werden. Also: großes Kompliment!
    Ich wohne in der Nähe von Augsburg und beobachte Vögel schon seit der Jungsteinzeit (OK, war ein Scherz). Schaue sicher gerne wieder auf Ihrer Seite vorbei.
    Herzliche Grüße,
    EK

    • wh sagt:

      Hallo EK,
      Danke für die netten Worte. Mich hat’s gerade so erwischt mit dem Vögelchengucken, dass ich jede freie Minute draußen bin.
      Es gibt noch soviel zu lernen und zu entdecken. Aber ich bin ja noch jung ;-) und wenn ich mal alle bayerischen Vögelchen kenne, gehts in die weite Welt hinaus.
      Da wird einem nie langweilig.
      Grüße aus München, Waltraud

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